Wartung einer Olympia SM 7 – Seriennummer 1977278, Baujahr 1962

Huh, das fängt ja schonmal gut an. Es geht um eine SM-7, die ich in den Kleinanzeigen ergattert habe. Die SM-7 hat noch ein bisschen den spielerischen Look der 60er Jahre, geht aber schon sehr ins gräulich-Bundesrepublikanische.

Grau-Bundesrepublikanisch

Genau. Die älteren Olympia SM zeigen sich deutlich Barocker in der Wirtschaftswunderzeit im Westen der Republik. Diese Modelle kommen irgendwann auch mal dran. Heute geht´s um dieses Modell. Seriennummer 197-tausend Zerquetschte, also laut Seriennummer-Quelle Numero uno Baujahr 1962.

Der Koffer wirkt regelrecht neuwertig, die Maschine auch. Sie blinkt und blitzt, hat kaum Staub, ein wenig bräunlichen Spratz an den Wagenschienen aber sonst kann ich nicht meckern. Außer, dass die Technik nicht hält, was der Look verspricht.

Der Wagen wackelt. Oje.

Das ist mal das Erste was mir auffällt. Beim drumherum schauen sieht auch der Laie, dass hier was nicht stimmen kann:

Rückseite des Wagens der SM-7: die Bearings sind nicht richtig eingebaut

Der Wagen ist nicht richtig eingebaut worden. Also hat wohl schonmal jemand sein Glück versucht. Das Glück ist mit den Tüchtigen. Vielleicht ist das der Grund, warum die hier immer noch nicht in Ordnung ist.

Korrektes Einsetzen der „Bearings“ in die Laufschiene des Wagens

ist nicht wirklich ein Problem. Was problematisch sein kann ist, dass die Bearings (was issen das eigentlich),

Bearings Olympia SM-7 (Kugellagerschienen)

also die zwei länglichen Messingbleche, in die mal zwei, oder mal vier Kugeln eingearbeitet wurden, auseinanderfallen. So war es bei meinen: die zentral liegende Zahnradkugel (geniale Konstruktion) fiel immer aus dem ganzen Teil raus, weil von den kleinen Zapfen, die für Halt sorgen, einer fehlte. Das Zahnrad selbst ist hohl (also eine Öse) und darin ist eine kleine Kugel eingelegt. Wirklich nur zusammengelegt. Man beachte, dass der Teil mit den vier Kugeln in den hinteren Teil der Maschine gehört, der mit den zweien nach vorn.

Das ist wichtig, Denn so steht es geschrieben.

Mit ein wenig Übung und auch mit meinen stumpigen Wurstfingern kriegt man das aber leicht hin. Beim späteren Einbau des Wagens legt man die „Kugellagerschienenbleche“ (da finde ich Bier-Ring doch besser) an die Wagenlaufschiene der Schreibmaschine, so dass das mittlere Zahnrad (es gibt nur eines pro Blech) gerade so in den Löchern der Laufschiene zu liegen kommt. Man drückt die Bleche dann mit der einen Hand an die Laufschiene und schiebt mit der anderen Hand den Wagen auf die Bearings, führt diese also zwischen den Laufschienen des Wagens und der Schreibmaschine ein. Und dann schiebt man den ganzen Wagen wieder auf die Schiene drauf. Zugband nicht vergessen. Wichtig.

Puh, das schreibt sich schwerer, als es ist.

Das Wackeln des Wagens war damit schnell beseitigt. Und dann kriegt der Enthusiast und Knobler wieder so einen inneren Schub, so ein angenehmes Gefühl des Erfolgs. Ein Erfolgserlebnis. Ist das nicht fein!?

Man denkt, jetzt isses fertig und dann merkt man: Pfeifedeckel!

Das Schriftbild zeigt versetzte Klein- und Großbuchstaben

Die SM-7 hat (leider) noch einen sogenannten „Carriage-Shift“, d.h. beim Umschalten auf Großbuchstaben hebt sich der ganze Wagen an. Das kann man zwar mit zwei Federn am hinteren Bereich des Rahmens verbessern, aber so gut wie bei den moderneren SM-9 mit dem Korb-Shifting ist das nun mal nicht. Ja, Ansichtssache und Erste-Welt Probleme, ich weiß. Und wenn es danach geht, mir ist meine SM-2 immer noch lieber als alles was danach kam. Und nicht nur das sie einen kaputten Wagen hat, sie schreibt auch noch nicht mal sofort. Soviel zum Thema „Funktioniert tadellos“ mein lieber Klein-Anzeigen-Verkäufer. Der hat aber was von mir zu hören bekommen. Das kannst Du mir glauben!

Wie zurückschicken? Nein, ich behalte sie! Denn der Zustand ist ja wirklich gut. Also weiter im Text.

Wie stelle ich denn nun die Typenhöhen ein?

Denk ich mir und schau mir die Kiste weiter an. Shifttaste drücken, gucken, Shifttaste lösen, gucken. Nochmal. Shifttaste drücken, gucken, Shifttaste lösen. Ah ja! Der ganze Mechanismus hat vier Auflagerpunkte: zwei links, zwei rechts, jeweils einer oben und einer unten.

Rechte Seite Einstellung Höhenlagen

Da ich nichts Weiteres entdecke, was irgendwie mit der Höhenlage des Wagens zu tun hat (Halt! Da sind noch zwei gebogene Bleche links und rechts am Wagenauflager, die sind es aber nicht!), gehe ich davon aus, dass es vier Schrauben mit vier Kontermuttern sind, die ich hier verarzten muss.

Bei meinen ersten Versuchen habe ich den Rahmen draufbehalten. An die Kontermutter der rechten unteren Schraube kommt man dann in keinem Fall dran. Deswegen muss der Rahmen auch dafür runter. Der Ordnung halber hier aber ein Foto in dem man die Situation sehen kann: man sieht zwei Schrauben unten und oben, jeweils mit Kontermuttern gesichert.

Diese lagern die Höhe des Wagens beim Shiften auf, d.h. sie schränken den Bewegungsraum ein. Links und rechts sind unterschiedlich und das ist wichtig zu wissen: denn die Schrifthöhen am linken Seitenbereich werden mit den linken Schrauben eingestellt. Der rechte Seitenbereich dann natürlich mit den rechten Schrauben. Es ist ein wenig fummlig, aber auch selbsterklärend.

Mir ist es nicht möglich das rechte, untere Auflager zu sehen, d..h. das Schraubenende. Wenn aber das Schriftbild stimmt, dann Schraubenzieher rein, festhalten und die Mutter angezogen. Das sollte passen!

Jetzt schreibt sie also wieder schön, aber:

Die Tabulator-Bremse geht auch nicht

Was leider ein typisches Problem für die Olympia-Schreibmaschinen ist. Diese Bremsen sind kleine verchromte Trommeln mit vier metallenen Bremsschuhen. Die sind aus einem Bröselmaterial in das dann jeweils zwei klitzekleine Korkstücke eingesteckt wurden. Je nach Lagerung und Pflege geht dann der eine oder andere Schuh dahin und im Ergebnis funktioniert die Tabulatortaste gar nicht mehr wie gewünscht. Zu Anfang meiner Karriere hab ich dann die Bremseinrichtung – meist durch ein Stück Papier – in der Mechanik überbrückt. Bei meiner SG-1, die dermaßen viel Wumms in der Feder hat, war das aber nur von kurzer Dauer. Ich wollte keinen größeren Schaden anrichten und hab die Sache wieder zurückgebaut. Die SG-1 ist aber auch eine andere Geschichte.

Solange man nicht weiß wie diese Konstruktion funktioniert, genau aussieht, wie sie befestigt ist, wie sie gewartet wird, ist es für den Enthusiasten ein kniffliges Problem. Vielleicht macht es Sinn, und das wäre mein Merksatz Nummer sechs des Machinero Reparado:

Such Dir eine aus, die Du zerstören kannst

Das hilft ungemein. Denn dann macht man den Fehler nur einmal. Und dann ist nicht die schöne Maschine, die fast nix hatte, kaputt, sondern eben diese Eine. Also, muss man nicht machen, kann man aber. Hier in Dschörmanie haben wir nunmal einen Haufen Olympias die uns unter die öligen Finger kommen und da schadet es nicht, einfach mal eine zu nehmen und es drauf ankommen zu lassen.

Schauen wir uns diese SM-7 hier weiter an. Sie hat noch keinen Namen, aber wenn ich mir dieses spröde bis langweilige Maschinchen anschaue, fällt mir spontan der Name „Erwin Lindemann“ ein. Hm, ja. Wer sich von den Älteren (der es also noch kennt), oder den Jüngeren (die es nicht mehr kennen) mal auf den bundesrepublikanischen Groove der 70-80er Jahre einschwingen will, dem empfehle ich einfach mal die Stadt Bonn zu besuchen. Und dort eine Reise zu den ganzen Ämtern und Behörden zu machen. Einfach mal durch die Straßen gehen. Der Straßenbahn hinterherschauen. Die Luft atmen. Die Klänge hören.

So war es damals, als wir Heranwachsende waren. Als die Mauer noch stand. Als uns der Muff der Volkspolizisten der Deutschn Dämokratschn Republikk noch viel grauer und langweiliger vorkam und wir deswegen dachten, das hier, unsere BRD, das wäre Disneyland.

Wenn ich heute den Fernseher anmache, dann muss ich aber sagen: ich wär heilfroh um den Spaß, den wir damals mit dem Erwin Lindemann hatten!

Kann heute kaum noch einer verstehen. Ich hab es ja selbst vergessen. Wäre da nicht der Besuch in Bonn gewesen. Vor ein paar Jahren. Da wurde mir das aber sowas von deutlich.

Und die Olympia hier, die müffelt diese Zeit aus jeder Pore.

Zurück zum Tabulator“schuh“, bzw. zur Bremse: ich probier also aus. Hab, wie immer, die Maschine mal einige Zeit auf mich wirken lassen. Hatte sie auseinander- und wieder zusammen gebaut. War erst glücklich und zufrieden und dann wieder enttäuscht, weil da wieder was anderes war. Und an die Funktion dieser Bremse, da kam ich einfach nicht dran. Was machste dann also, heutzutage? Du checkst das Netz auf Erklärvideos oder Blogs wo jemand das gleiche Problem hatte und – am besten – auch gleich so löste, das Du es kapierst. Insofern Du englisch lesen kannst, hast Du eindeutige Vorteile, denn die Schreibmaschine ist bei den Amis schon seit einigen Jahren wieder richtig hipp. Da findet man dann auch schneller was.

Aber ich fand nicht wirklich was Nützliches.

In einer Facebookgruppe „drüben“ nach dem Thema gefragt, bekam ich irgendwann den Tipp: „wir machen da Öl rein!“. Und dann bist Du ja so dankbar, dass Du erstmal brav die Beuge machst. (Vorsicht vor Aktionismus!) Du hast nunmal keine Ahnung! Mit einem kleinen Schraubenzieher (auch das musste ich erst fragen!) drückst Du die Trommel auf und kippst Feinmechanik-Öl rein. Und weil dann vielleicht ein bisschen was geht, bist Du erst recht so froh und dankbar und denkst: na, war doch ganz einfach.

Du hast halt keine Ahnung!

Letztendlich bleibt Dir nix anderes übrig: wenn es keine wirkliche Hilfe gibt, zumindest nicht im Netz: machst Du es selbst nach der Methode: Versuch und Irrtum.

Wir schauen uns das Ding mal genauer an:

Ansicht SM 7 von oben ohne Wagen

Und wenn man sich nicht vom lustigen Zwerg oben links ablenken lässt, dann sieht man den mittelgroßen Chromdeckel gleich links neben der Tabulatoreinheit. Nein nicht der größere, mattfarbene Deckel rechts: das ist die Glocke. Wir schauen bitte nach links. Und hier merken wir:

ein bekleideter Erwin Lindemann bringt uns nicht weiter

Klingt komisch. Ist aber ganz ehrlich gemeint: der Rahmen muss runter. Wir drehen die Kiste also um und schauen uns da vier komische Schrauben an:

SM 7 Rahmen Unterseite vier Schrauben zu lösen

Das war aber noch nicht alles: dreht man die Kiste wieder um, hat es oben noch eine Blechstrebe, die muss auch noch weg. So, dann haben wir es aber.

SM 7 Strebe oben

Die Mechanik wird dann behutsam nach hinten-oben weggezogen. Sollte recht geschmeidig ablaufen. Wenn wir damit durch sind, sieht die Maschine dann so aus:

Der Kern der SM-7

Den Rest legt man beiseite. Sieht dann so aus:

Karosse SM 7

Jetzt haben wir es aber! Nachdem man ordentlich Freiraum geschaffen hat, lassen sich nun alle nötigen Arbeiten ohne viel Gefrickel hinkriegen. Wir waren bei den Tabulatorbremsen stehen geblieben und schauen uns nun die Einheit genauer an.

Tabulatorbremse von oben

Mein erster Versuch an dem Geraffel hat später gezeigt, dass ich voll über das Ziel hinausgeschossen war: ich habe das Halteblech gelöst und mir damit einen Erfolg erhofft. War aber gar nicht nötig. Das Blech bekommt man nach dem Lösen auch gar nicht aus dem Kasten raus. Das ist alles viel einfacher: in der Trommel steckt eine Achse. Diese Achse hat an ihrem vorderen Ende ein Zahnrad, das im Tabulatorfall an das großes Zahnrad des Federelements gedrückt wird und damit den Federfreilauf bremsen soll. Das hintere Ende der Achse kann man in der Mitte der Trommel gut sehen.

Die Achse muss gelöst werden!

Es ist mit einem kleinen Sicherungsring gesichert (klar…heißt das Ding doch extra so).

Demnach ist der Ausbau der Trommel nicht schwer! (Ich schreibe jetzt  absichtlich nicht, dass es ein Kinderspiel ist. Ich trau mich nicht). Man zieht den Sicherungsring ab und drückt die Achse mit dem Zahnrad am Kopf heraus. Und dann kann man die Trommel entlang ihrer Führung (die ist dafür in eine Führung gesteckt – also wirklich selbsterklärend) herausdrücken.

Easy!

Und jetzt sind wir endlich soweit: die Trommel ist raus, die Tabulatorschuhe sehen so aus (Hey: ich hab die Achse nach dem Ausbau wieder reingesteckt. Das ist nur zur Verdeutlichung, Alter!):

Tabulatortrommel

Und das ganze zerlegt so:

zerlegte Tabulatorbremse

Bei dieser waren von den vier Schuhteilen tatsächlich eine zerbröselt. Der Einbau sollte dann auch wieder einfach gehen. Aber Achtung: diese Sicherungsringe zerbrechen schnell!

Und ich hab nur diesen, also ist für heute erst einmal Schluss mit der Wartung von Erwin Lindemann.

Hier zeigt sich wieder der Vorteil eines eigenen Raumes für die Basteleien: man lässt das ganze Zeugs einfach liegen. Die hiesigen Baumärkte führen Sicherungsringe erst ab Größe 0,7mm, was mindestens doppelt so groß ist, wie nötig. Ich schätze mal, dass die passende Größe des Sicherungsrings 3mm, also wohl „RA 1,9“ sein sollte. Aber ich fackel nicht lange: die Dinger kosten ein paar Cent, also gleich mal den Warenkorb mit den ganzen kleinen Größen vollgemacht.

Tag zwei: eigentlich wollte ich…schau mal, die brauch ich doch auch!

die Sicherungsscheiben, die mir gestern noch gefehlt hatten, die finde ich am nächsten Tag tatsächlich in einem Baumarkt. Die passenden nennen sich also

DIN 6799 – 2,3 – FST

Also kann es schon am Wochenende weitergehen. Es ist ja – so glaube ich zu dem Zeitpunkt – nicht mehr viel zu tun. Nur noch den Sicherungsring rein und dann die Feststell-Shifttase reparieren. Das kann ja wirklich nicht so schwer sein.

Wie ich mich getäuscht habe.

Zuerstmal der Sicherungsring: die Achse hat eine kleine passende Nut, in die der Sicherungsring eingeclipt wird:

Tabulatorbremsenachse

Wenn man ganz genau hinschaut, sieht man auch noch eine Verjüngung des dickeren Achsenanteils. Die muss genau in die Aussparung des kleinen Blechs in dem die Tabulatorschuhe eingelegt werden. Nur dann, ich wiederhole, nur dann ragt die Achse weit genug aus der Blechtrommel hinaus, so dass die Sicherungsscheibe überhaupt Platz hat.

Die Achse in die Blechbüchse so reinzufummeln, dass sie wirklich „passt“, ist nicht wirklich einfach.

Ich habe eine gute Erfahrung gemacht, in dem ich die ganze Schreibmaschine mit der linken Hand, Maschinenrücken nach oben gehalten habe und dabei ebenfalls mit einem Finger der linken Hand die Achse „nach oben“ gedrückt hielt. Und dann irgendwie (echt jetzt!) irgendwie drehen bis es endlich „Klick“ macht und die Achse richtig sitzt.

Mit einer liegenden Maschine hab ich das nicht hinbekommen. Aber mit der beschriebenen Haltung ging es recht schnell.

So steckt die Achse richtig drin
Die Achse muss in die eckige Aussparung des Innenblechs

Endlich fertig!

Hab ich mir gedacht. Stimmte aber nicht. Die Shift-Lock Taste funktionierte überhaupt nicht. Das kann doch jetzt kein Problem sein. Zuerst nehme ich an, dass die Feder irgendwie zu schwach ist. Also ziehe ich die Taste ab. Auch hier wird mit einer Sicherungsscheibe (die gleiche Größe wie bei der Tabulatorbremse) gesichert. Ein paar man an der Feder rumprobiert, die Taste nur mal so ohne Feder aufgesteckt, nix geht. Ok, denke ich mir, dann schau ich weiter: und schraube das justierbare Konterblech am Rahmen ab. Probiere ein bisschen hier rum, aber auch das hilft nix. Der Wiederanbau dieses Blechs ist auch nix für schwache Nerven, aber irgendwann klappt es. Magnetische Schraubenzieher sind in jedem Fall eine der wichtigsten Erfindungen der Neuzeit, das kann ich Dir sagen!

Nach einer guten Stunde Rumgefummel schaue ich mir das Ganze nochmal an und es entwickelt sich eine Befürchtung in meinem Kopf:

die ganze Justiererei zuvor war für die Katz!

Tatsächlich! Denn die Shift-Lock-Taste wird durch dieses justierbare Blech festgestellt. Weil die Höhe der Buchstaben beim Drücken der Shifttaste und beim Festsetzen der Shift-Lock-Taste exakt gleich sein müssen, gilt logischerweise:

die Shift-Lock Taste wird als erstes justiert!

Ich senke also zuerst wieder die Höhe der Kleinbuchstaben (siehe oben, die vier Auflagerpunkte, in dem Fall also die unteren beiden) um die Einstellschrauben für die Großbuchstaben weiter nach unten zu bekommen. Denn, Achtung!, die Shift-Lock-Taste funktioniert nur, wenn die obere Lage weiter unten liegt! Die Justage nehme ich anhand des Schwarz-Rot Übergangs vor: d.h. ich senke soweit, bis z.B. die „9“ am oberen Rand gerade nicht mehr schwarz wird (bei Roteinstellung). Dann passe ich die Höhenlage der Großbuchstaben an (ist jetzt einfacher geworden, Übung macht den Meister). Erst alles links. Dann alles rechts.

Es ist bemerkenswert, dass sobald die untere Lage mehr Platz nach unten bekommt, die Shift-Lock-Taste sofort richtig funktioniert! Also ist das der Startpunkt der ganzen Justageabeit! Merken!

Jetzt aber

Nachdem jetzt endlich alles fertig ist, bekommt die SM-7 noch ein paar neue Filzeinlagen in den Deckel. Der Koffer wird entstaubt und ein kleiner Aufkleber meiner Arbeitsleistung wird auf die Rückseite der Olympia gebappt. War immerhin richtig Arbeit!

    

 

 

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