bookmark_borderJustage einer Triumph Tippa, Baujahr 1977 – Bei Automobilen nennt man sowas „Zitrone“

Sie sieht aus wie eine Contessa.

Triumph Tippa

Nur kleiner. Oder nicht? Ich hab die Contessa nicht mehr ganz genau in Erinnerung. Die Tippa hier kommt mit einem schäbig schabenden Wagen zu mir. Und ohne Koffer. Kofferlose Maschinen sind so eine besondere Sache: hab ich da jetzt soviel Mitleid, dass ich das arme Ding trotzdem retten muss? Die kann ich ja nichtmal aufrecht in die Ecke stellen. Continue reading „Justage einer Triumph Tippa, Baujahr 1977 – Bei Automobilen nennt man sowas „Zitrone““

bookmark_borderMein Arbeitstier: Olympia SG-1n…jetzt biste dran!

…schon von Anfang an!

Auch so ein gutes Stück aus der Nachbarschaft.

Die SG-1n: Seriennummer 7-824173 und damit wohl Baujahr 1961

Wie so oft: Enkelin verkauft so manchen Schatz der Großeltern. Und so auch hier: die SG-1n war tatsächlich eine vielgenutzte Sekretariats-Schreibmaschine ihrer Oma. Die hat in Opas Baufirma gearbeitet. Also die Oma. Und die Olympia auch. Continue reading „Mein Arbeitstier: Olympia SG-1n…jetzt biste dran!“

bookmark_borderDornröschen, lass Dein Haar herunter…Triumph Modell 10, die Zweite

Fortsetzung von Teil Eins der Geschichte einer „Triumph Modell 10“

Tag fünfsechssieben, oder acht

Jetzt steht sie da. So rum.

Die Prinzessin ohne ihre Garde

Typenlos, halbnackt, verletzlich. Dieses Biest.

Bau ich die Hebel nun wieder rein, oder nicht? Continue reading „Dornröschen, lass Dein Haar herunter…Triumph Modell 10, die Zweite“

bookmark_borderDie Triumph Modell 10 Baujahr 1928 – Dornröschen erwacht…

Vorgeschichte – Tag Null minus Eins

Diese Triumph 10 kommt aus der Familie einer Freundin in der Nachbarschaft. Sie erinnerte sich, als Kind Salatöl hineingegossen zu haben, „damit sie wieder geht!“

verklebte Triumph Modell 10

Ja. Da geht dann gar nix mehr. Der Salatvorfall ist lange her. Die Maschine ist total verklebt. Dennoch: dieses Modell spricht mich an. Sie ist eine Zitat: „Typenhebelmaschine aus der Anfangszeit des bekannten Büromaschinenherstellers Triumph aus Nürnberg. Paul Grützmann, der bereits für „Stoewer“ Schreibmaschinen gebaut hatte, konstruierte schließlich nach dem „Underwood-Prinzip“ eine neue Maschine, die 1909 unter dem Namen „Triumph“ auf den Markt kam. Die „Triumph“ war eine Typenhebelmaschine mit Vorderaufschlag und einfacher Umschaltung („Halbtastatur“). Sie hatte vier Tastenreihen mit 44 Tasten und 88 Zeichen und gehörte zu den erstklassigen Schreibmaschinen“. Continue reading „Die Triumph Modell 10 Baujahr 1928 – Dornröschen erwacht…“